20.10.2008 Wollen Kinder bestmögliche Förderung zukommen lassen |
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Schulvorbereitende Einrichtung der Lebenshilfe nun am St. Peter – Fest- und Weiheakt
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Tirschenreuth. (jr) „Unser Anliegen ist es, den Kindern, die in unserer Obhut sind, die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen“, sagte Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner. Am Freitagnachmittag erhielten die neuen Räume zur schulvorbereitenden Einrichtung am St. Peter den kirchlichen Segen. Untergebracht sind hier 22 Kinder in zwei Gruppen. |
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Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner (rechts), links neben ihm Lebenshilfe-Vorsitzender Karl Haberkorn, freuten sich über das neue Zuhause für die 22 Kinder der schulvorbereitenden Einrichtung. (jr) |
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Kreisvorsitzender Karl Haberkorn konnte zur Segnung zahlreiche Gäste begrüßen. Ein ganz besonderer Gruß galt allen am Bau beteiligten Firmen und Handwerkern. Haberkorn betonte, er freue sich, dass die Zusammenführung von schulvorbereitender Einrichtung und Förderzentrum, die im gleichen Gebäude untergebracht sind, gelungen ist. Er versprach sich dadurch ganz andere Entfaltungsmöglichkeiten und freute sich, dass St. Peter weiter belebt wird. „Wir haben dazu gerne einen größeren Aufwand in Kauf genommen und danken dem Freistaat Bayern und der Regierung der Oberpfalz für die gewährte Förderung“. Haberkorn zeigte sich sicher, dass sich diese Entwicklung gut auf die Kinder auswirken wird.
Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner erinnerte an die Vorgeschichte, die dazu führte, im Ostflügel des St. Peter eine zweigruppige schulvorbereitete Einrichtung zu installieren. Fachlich angegliedert ist die SVE dem Förderzentrum Tirschenreuth, unter ihrer Rektorin Uschi Huber. Neben der Betreuung am Vormittag war es wichtig, den Kindern ein angepasstes Ganztagsangebot zu machen. Dies bedeutet, so Kellner, die Kinder können hier ganztags betreut werden, sogar ein warmes Mittagessen wird angeboten. Insgesamt können in den zwei Gruppen dreißig Kinder untergebracht werden. Die veranschlagten Kosten von 360000 Euro, so Kellner, würden Dank sparsamer Bauleitung sogar unterschritten. 80 Prozent der Baukosten fließen als Zuschüsse, den Rest muss die Lebenshilfe als Träger aufbringen. Die Arbeiten mussten in einem engen Zeitfenster durchgeführt werden. Hand in Hand war es möglich, rechtzeitig zum Schulbeginn am 16. September die Räume zu beziehen. Kellner dankte Vermieter KEWOG, „sie erhalten einen sicheren Mieter und eine lange Partnerschaft“.
Die 22 Kinder der SVE´s erfreuten die Gäste mit einem Lied und brachten Temperament in die Räume. Rektorin Uschi Huber berichtete, die 22 Kinder werden in zwei Gruppen betreut. Stolz zeigte sich die Sprecherin, dass sie seit 15 Jahren mit der Lebenshilfe zusammenarbeitet. Sie erinnerte an die Anfänge der schulvorbereitenden Einrichtung im Jahr 1993 in Mitterteich, ein Jahr später gab es schon vier SVE´s im Landkreis. Angesichts der neuen Räumlichkeiten, sagte Frau Huber, „wir fühlen uns wie im Himmel“ und freute sich über neue ungeahnte Möglichkeiten. Kurz gab sie noch Einblicke, welche Kinder betreut werden. Es sind meist sprachauffällige Kinder und Kinder, die es nicht leicht hatten und haben. Landrat Wolfgang Lippert erinnerte daran, „vor wenigen Jahren war nicht klar wie es mit St. Peter weitergeht, heute lebt St. Peter wieder“. Als ehemaligen „Peterianer“, Lippert besuchte früher drei Jahre die Einrichtung, freut ihm diese Entwicklung. Lippert wünschte sich, dass den Kindern die individuelle Betreuung gut tut, „die Kinder brauchen uns“. Der Landkreis habe gerne die Bürgschaft für dieses Projekt übernommen. Sein Dank galt der Lebenshilfe, die die Trägerschaft für das Projekt übernahm. |
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Bürgermeister Franz Stahl sah die Segnung der neuen Räume mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen verlässt die Lebenshilfe damit ihr bisheriges Domizil in der Falkenberger Straße, zum anderen erhält St. Peter wieder neues Leben. Stahl betonte, „bessere Möglichkeiten als hier konnte die Lebenshilfe kaum bekommen“ und sah Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum. In St. Peter entsteht ein neues sonderpädagogisches Zentrum, da sei es besser wenn nun Kinder einziehen, als Beamte. Stahl spielte darauf hin, dass früher geplant war, hier das Amt für ländliche Entwicklung einziehen zu lassen. An SVE-Gruppenleiterin Monika Reichl überreichte der Bürgermeister zur Einrichtung das Stadtwappen. |
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Bürgermeister Franz Stahl gratulierte zur Segnung mit dem Stadtwappen, überreicht wurde es an Gruppenleiterin Monika Reichl. (jr) |
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Für die KEWOG gratulierte Geschäftsführer Bernd Büsching zur gelungenen Sanierung und freute sich mit der Lebenshilfe auf einen neuen Mieter. „Schule und SVE jetzt unter einem Dach, wir sind stolz auf dieses Projekt“, konnte Büsching seine Freude nicht verbergen. Neu gebaut werden soll jetzt noch ein Biomasseheizwerk, um die Kosten für die Heizung der Einrichtung zu senken. Dank zollte Büsching Altlandrat Karl Haberkorn, er was es, der schon vor Jahren dieses Projekt gemeinsam mit den Steyler Missionaren anvisierte und anstieß. Der Lebenshilfe traut er die schwere Aufgabe zu, den Spagat zwischen sozialem Engagement und Wirtschaftlichkeit zu meistern. Büsching überreichte für die Kewog eine Spende von 500 Euro an die Lebenshilfe. Architekt Thomas Sticht hob hervor, dass langjährige pädagogische Arbeit seine Fortsetzung findet und dies in neuen, hellen Räumen. Dank galt den beteiligten Firmen, der Kostenrahmen wurde eingehalten. Die beiden Geistlichen, Pater Rektor Rudolf Holzgartner und Pfarrer Ralph Knoblauch, segneten die neuen Räumlichkeiten. |
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Mit einer Spende von 500 Euro an die Lebenshilfe gratulierte die KEWOG, hier überreicht von Geschäftsführer Bernd Büsching (rechts), an Lebenshilfe-Vorsitzenden Karl Haberkorn und Berthold Kellner (von links). (jr) |
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