31.10.2008 KEWOG kauft 264 Stadtwohnungen |
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Immobilienverkauf | Die GEWOG Selb trennt sich von Teilen ihres Wohnungsbestands und erzielt dafür 4,8 Millionen Euro. Für die Mieter ändert sich jedoch nichts: Es gelten weiterhin die laufenden Mietverträge.
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Selb – 264 Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (GEWOG) sind für 4,8 Millionen Euro an die Kommunale Entwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH (KEWOG) Tirschenreuth verkauft. Für die Mieter dieser Wohnungen ändert sich an den laufenden Verträgen allerdings nichts. |
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Die Einzelheiten zum größten Immobilienverkauf der Stadt in der letzten Zeit wurden bei ei-nem Pressegespräch im Rathaus vorgestellt. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender betonte Bürgermeister Wolfgang Kreil, dass angesichts des erkennbaren Sanierungsrückstands der GEWOG-Wohnungen die dafür notwendigen Geldmittel nicht aufgebracht werden können. „Wir haben uns entschieden, einen Partner zu suchen und diesen in der KEWOG gefunden.“ Der Verkaufserlös in Höhe von 4,8 Millionen Euro werde komplett bei der GEWOG bleiben und vor allem zur Modernisierung der bestehenden Wohnungen verwendet. „Der Verkauf schafft Liquidität.“ |
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Der GEWOG verbleibt nun ein Restbestand von 535 Wohnungen. Größere Verkäufe seien dann nicht mehr geplant, so Kreil. Die Mieter in den vom Verkauf betroffenen Häusern seien mit Schreiben über den Vorgang informiert worden. „Die GEWOG hat in den letzten Jahren 600 Wohnungen verkauft und kein einziger Mieter musste gehen“, betonte Kreil. |
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Bernd Büsching von der KEWOG, deren Gesellschafter der Landkreis Tirschenreuth, dessen Städte und Kommunen, die Sparkasse Oberpfalz sowie Firmen und Privatpersonen sind, sprach von einem „antizyklischen“ Handeln seines Unternehmens.
Dem Bevölkerungsrückgang stehe eine Zunahme bei den Haushalten gegenüber. Mit dem Kauf der 264 Wohnungen erhöhe die Gesellschaft nun ihren Wohnungsbestand auf insgesamt 1600 Wohnungen im Raum Oberfranken. „Selb ist eine Stadt mit stabilem Mittelstand und guter Wirtschaftsförderung, deshalb der Zuschlag“, betonte Büsching. Zum Zustand der erworbenen Objekte sagte er, dass man erfreulicherweise von einer Instandhaltung sprechen könne. Langfristig sehe man in Selb keine erhöhten Leerstände. Büsching wertete zudem die Nähe zu Tschechien als Chance und nicht als Nachteil. Strategie der KEWOG sei es, auf dem Wohnungsmarkt vor allem das „mittlere Segment“ zu bedienen, beginnend mit einem Mietpreis ab drei Euro pro Quadratmeter. Mit dem Bestandzukauf sichere die KEWOG langfristig ihre Struktur. Den Mietern in den gekauften Häusern versicherte der Geschäftsführer: „Wir haben nicht vor, die Mieten zu erhöhen, außerdem stimmen wir Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen auf die Mieter ab.“ (Ronald Dietel)
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Die Wohnungen
Selb-Ost: Albert-Schweitzer- Straße 10, Längenauer Straße 101, 103, 105, Sommermühlweg 48, 50, 52.
Selb-Vorwerk: Einsteinstraße 6, 8, 9, 10, Kopernikusstraße
4, 6, 8, 10, Robert- Koch-Straße 8, 10, Rudolf- Harbig-Straße 32, 34, 36.
Selb-Plößberg: Alte Schulstraße 15/17.
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Hier finden Sie den Originalbericht als pdf-Datei (150 KB)
Quelle: Frankenpost / Selber Tagblatt - 31.10.2008 (Ronald Dietel)
Text + Bilder: Frankenpost / Selber Tagblatt
Mit freundlicher Unterstützung: www.frankenpost.de www.selber-tagblatt.de
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